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CO₂-Ampel

Ein selbstgebautes Messgerät, das mit Ampelfarben anzeigt, wann ein Raum gelüftet werden sollte.

  • Fortgeschritten
  • Dauer ~15 Arbeitstage (mit Planung)
  • Kosten ~130 €
  • Thema Elektronik
  • Thema Arduino
Titelbild: CO₂-Ampel
Das fertige Projekt „CO₂-Ampel“ im Überblick.

Worum geht’s?

In vollen Räumen steigt der CO₂-Gehalt der Luft. Ist er zu hoch, wird man müde und unkonzentriert – und Krankheitserreger halten sich länger in der Luft. Die CO₂-Ampel misst die Luftqualität laufend und zeigt mit Grün, Gelb und Rot an, wann gelüftet werden sollte.

Das Projekt ist ein Musterbeispiel für „sinnvolle“ Elektronik: Es löst ein echtes Alltagsproblem und lässt sich Meilenstein für Meilenstein nachvollziehbar aufbauen.

Benötigte Geräte & Teile

Werkstatt-Geräte: Elektronik-Werkbank, 3D-Drucker.

  • Arduino (Steuerung)
  • CO₂-Sensor für CO₂ (misst die Luftqualität)
  • je 1LED in Rot, Gelb und Grün (oder eine RGB-LED)
  • Widerstände für die LEDs
  • Steckbrett und Steckkabel
  • Gehäuse aus dem 3D-Drucker
  • USB-Netzteil zur Stromversorgung

Schritt für Schritt

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    Meilenstein I – LED leuchtet

    Zum Einstieg wird eine einzelne LED an den Arduino angeschlossen und zum Blinken gebracht. So lernt man Schaltung und Programmierung kennen.

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    Meilenstein II – Sensor auslesen

    Der CO₂-Sensor wird angeschlossen. Der Arduino liest den CO₂-Wert aus und zeigt ihn am Computer an.

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    Meilenstein III – Ampel-Logik

    Nun werden Grenzwerte festgelegt: Bei guter Luft leuchtet Grün, bei mäßiger Gelb, bei schlechter Rot. Der Arduino schaltet die passende LED.

  4. CO₂-Ampel – Schritt 4: Meilenstein IV – Gehäuse & Einbau
    4

    Meilenstein IV – Gehäuse & Einbau

    Ein passendes Gehäuse wird konstruiert und gedruckt. Elektronik und Sensor werden sauber eingebaut, sodass ein fertiges Gerät entsteht.

Ergebnis

Die fertige CO₂-Ampel im praktischen Einsatz.

Eine funktionierende CO₂-Ampel, die im Klassenraum steht und zuverlässig ans Lüften erinnert. Sie misst laufend die Luft und wechselt selbstständig die Farbe – ganz ohne dass jemand darauf achten muss.

Selbst nachbauen?

Anspruchsvoll, aber sehr gut dokumentierbar. Wer schon einmal eine LED zum Blinken gebracht hat, kann der Meilenstein-Reihe gut folgen. Gebraucht werden ein Arduino-Set und ein CO₂-Sensor.