An einem Beispiel erklärt
Was ist „Making“?
Making heißt: selber machen mit digitalen Werkzeugen. Man löst ein echtes Problem, indem man selbst etwas baut – statt es fertig zu kaufen.
Am besten versteht man das an einem echten Beispiel aus unserer Werkstatt: der CO₂-Ampel.
Das Problem
In einem vollen Klassenraum wird die Luft mit der Zeit „verbraucht“: Der Anteil an CO₂ steigt, man wird müde und unkonzentriert. Aber man sieht der Luft nicht an, wann man lüften sollte.
Die Making-Idee
Statt zu raten, baut man ein kleines Gerät, das die Luft misst und mit Ampelfarben warnt: Grün = alles gut, Gelb = bald lüften, Rot = Fenster auf! Genau das ist Making – aus einem Alltagsproblem entsteht eine selbst gebaute Lösung.
So entsteht sie – in vier Schritten
- Verstehen: Was soll das Gerät können? Luft messen und Farben zeigen.
- Entwerfen: Welche Bauteile brauche ich? Ein Arduino, ein Sensor und LEDs.
- Bauen & Programmieren: Bauteile verbinden und dem Arduino sagen, bei welchem Messwert welche Farbe leuchtet.
- Verbessern: Testen, ein Gehäuse drucken, bis ein fertiges Gerät entsteht.
Kurz gesagt
Making ist die Haltung „Das kann ich selbst bauen!“ – kombiniert mit den Werkzeugen, um es tatsächlich zu tun.